Ein Wochenende lang Wahrheiten des Evangeliums neu oder tiefer ergreifen kann enormen Zugewinn an Glaubens- und Lebensqualität bedeuten.

Der Grundgedanke: Anteil an der Neuschöpfung

Mit der Auferstehung Jesu Christi hat – verborgen, aber real – eine neue Schöpfung begonnen. Beim Eintritt in die Welt des Glaubens bekommen wir Anteil an dieser Neuschöpfung. In der Bibel (2.Kor.5,17) heißt es: Die dunkle Vergangenheit mitsamt ihren Prägungen ist entmachtet. Diese grandiose Wahrheit verändert unseren Alltag wenn wir uns auf sie praktisch einlassen. Während der Seminartage im Landheim Salem wollen wir die tiefe Erfahrung der Osterwirklichkeit verstehen und erleben.

Die Neuschöpfung hat wiederum verschiedene Dimensionen, die uns in verschiedenen Lebens- und Glaubensbereichen Verschiedenes schenkt. Deshalb wollen wir uns im Jahr 2015 dem Wandeln im Geist, der Befreiung aus Gesetzlichkeit, dem Geheimnis unseres Seins in Christus und der geistlichen Autorität der Gläubigen nach dem Neuen Testament widmen. Jedes der vier Seminare kann einzeln gebucht werden.

Seminar-Inhaltsbeschreibung Mallorca-Freizeit

Jesus verspricht allen, die an ihn glauben, ein Ende ihres Hungers (Joh 6,35) – also eine umfassende innere Befriedigung.
Wirklicher Hunger ist qualvoll (im Natürlichen wie im Geistlichen): irgendwann verhungern wir. Und dabei hat Jesus es uns so leicht gemacht: es genügt völlig, dass wir zu ihm „kommen“ bzw. an ihn „glauben“. Keine geistlichen Anstrengungen und Bemühungen von unserer Seite sind nötig, um ein rundherum glückliches Christenleben zu führen. Warum sieht der Alltag der meisten heutigen Gläubigen ganz anders aus? Wie können wir auch an dieser Stelle zur Normalität des Neuen Testaments zurückfinden? Wir glauben, dass wir die Antwort gefunden haben.

Inhaltsbeschreibungen der Salem-Seminare 2015

Im Geiste wandeln (Gal 5,16) – wie geschieht das praktisch?
Alle geistlichen Bitten, die der Apostel seinen Gemeinden gegenüber äußert, gipfeln in der Aufforderung, im Geist zu wandeln.
(17.-19. April 2015)
Das bedeutet zugleich:wer im Geist wandelt, kann gar nichts mehr falsch machen! Denn diese Ermahnung schließt ja alle anderen in sich. Wir wollen an diesem Wochenende fragen: Wie macht sich der Heilige Geist in unseren Herzen bemerkbar? Mit welchen Störmanövern von der Seite des Feindes müssen wir rechnen? Wie gelingt es uns, immer schneller und feinfühliger auf das Reden des Heiligen Geistes einzugehen? Wie verändert sich unser Alltag, wenn wir den Impulsen des Geistes folgen?

Befreiung aus dem Gefängnis der Gesetzlichkeit
Für manche Christen ist das Stichwort „Gesetzlichkeit“ nur eine Waffe:
(19.-21. Juni 2015)
immer wenn jemand ihnen die Konsequenzen des Glaubens vor Augen führt, erklären sie, dies sei gesetzlich. Viele von uns, die verbindliche Nachfolger Christi sein wollen, haben allerdings Gesetzlichkeit als eine echte Gefährdung des Glaubens erkannt. Überall dort, wo Gottes Forderungen und nicht seine Gnadenbotschaft im Zentrum stehen, erkrankt das geistliche Leben, und oft greifen Müdigkeit und Resignation um sich.  Wie kommen wir vor der Diagnose zur Therapie? Was verändert sich im Christen, wenn die kraftvolle Gnadenbotschaft des Neuen Testamentes das geistliche Leben wieder prägt? Mit anderen Worten: Was bedeutet Erlösung aus der Gesetzlichkeit?

Das Geheimnis unseres Seins „in Christus“
Mehr als 150 mal sprach der Apostel Paulus davon, dass Gläubige „in Christus“ sind.
(11.-13. Sept. 2015)
Er wollte damit unterstreichen, dass Jesu Jünger in einer mystischen Einheit mit ihrem Herrn leben. Wer sich mit einem wachen Geist diesen Aussagen stellt, macht eine Fülle von beglückenden Beobachtungen. Er lernt das Christsein von einer heute oft übersehenen Seite her zu verstehen, nämlich als reines Gnadengeschenk. Sein Lebensgefühl verändert sich schrittweise hin zum Positiven. Er wird ermutigt, auch hartnäckige Probleme mit Zuversicht anzupacken.

„Die geistliche Autorität der Gläubigen nach dem Neuen Testament“
Wer Christ wird, erlebt Widerstände. Diese ergeben sich teilweise aus der „gefallenen“ Schöpfung, teilweise aus der Feindseligkeit der Ungläubigen, teilweise aus den Angriffen dunkler Mächte.
(27.-29. Nov. 2015)
Der Christ muss unterscheiden lernen, wie er im einzelnen reagiert. Soll er Ja sagen zu seinen belastenden Erfahrungen, weil hinter allem Gottes Hand steht? Soll er seinerseits Widerstand leisten und kämpfen, um „geistliches Territorium“ nicht verloren zu geben? Soll er in das Lager Satans eindringen und sich „zurückholen“, was der Feind „gestohlen“ hat? Dieses Thema eignet sich besonders für extreme Positionen. Wir wollen ernst nehmen, was unsere theologische Tradition zu diesem Thema lehrt, vor allem aber auf das Neue Testament hören.

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